Panke-Grünzug:

Sonder-Route: Panke-Grünzug


Die Panke wird im heutigen Stadtbild nur wenig wahrgenommen. Als normalerweise kleines Rinnsal zieht sie sich, aus dem Norden des Berliner Umland kommend, durch die Bezirke Pankow und Mitte hindurch bis zur Mündung in die Spree.
Doch dieser kleine Fluss hat den anliegenden Bewohnern über Jahrhunderte hinweg durchaus auch Sorgen gemacht. Er entwässert ja die Grundmoränenfläche des Barnim in Richtung Süden zum Berlin-Warschauer Urstromtal hin. Daraus kann man schon erkennen, dass es teilweise erhebliche Wassermengen sein können, die bei Hochwassersituationen durch das Flussbett der Panke fließen müssen. Also wurde die Panke so wie auch viele andere Flüsse wasserbaulich „ausgebaut“, also begradigt und mit Spundwänden und Wasserauffangbecken versehen.
Seitens der Stadtplanung kam dann ab den 1950er Jahren eine parkähnliche Gestaltung der Uferbereiche dazu. Es wurde großen Wert darauf gelegt, einen durchgehenden Wanderweg entlang der Panke zu schaffen.
Heute liegen die Probleme eher in der Überprüfung bzw. Verbesserung der Wasserqualität. Die EU-Wasser-Rahmenrichtlinie (WRRL) definiert in dieser Hinsicht einen neuen Handlungsbedarf.
 
Aus ökologischer Sicht gehen die Bemühungen der Planer ja auch wieder dahin, eine zumindest teilweise Renaturierung solcher Gewässerläufe zu realisieren. Die bezirklichen Einrichtungen sowie engagierte Bürger aus der Lokalen Agenda 21 bemühen sich um die Gestaltung dieses Prozesses. 

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Weitere Informationen: www.panke.info